Patientenselbstverwaltung

Eine stationäre Psychotherapie über mehrere Wochen oder manchmal einige Monate sollte nicht entmündigen oder übermäßig "versorgen", sondern Problemlösefähigkeit und Eigenverantwortung fördern. Eine psychosomatische Klinik sollte ein realitätsnahes soziales Übungsfeld bieten. Hierzu gehört, daß die PatientInnen sie selbst betreffende Dinge auch untereinander besprechen und organisieren, so dass sie sich als eine Gruppe begreifen und sich mit ihren Anliegen auch gegenüber den Therapeuten und der Verwaltung äußern und daß Aufgaben und Verantwortlichkeiten übernommen werden können bzw. müssen. Der Patientensprecher(-in) übernimmt die Gesprächsführung und die Interessenvertretung in der Patientengemeinschaft.

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