Anti-Diät-Gruppe

 

Wichtige Bestandteile dieser indikativen Gruppe sind zunächst die Vermittlung von Störungswissen und die Aufklärung über medizinische Komplikationen und Folgeschäden dysfunktionaler Ernährungsgewohnheiten. In der Anti-Diät-Gruppe haben Patienten mit Essstörungen danach die Möglichkeit durch geleitete Selbstbeobachtung (Führen von Essprotokollen, Verhaltensübungen) ihr Essverhalten besser kennenzulernen.

 

Dazu gehören die Identifikation von Auslösebedingungen für Heißhungeranfälle, Erbrechen oder anorektisches Verhalten und die Analyse von Gedanken und Gefühlen, die mit dem gestörten Essverhalten gekoppelt sind. Gemeinsam mit den Patienten werden Strategien zum Umgang mit kritischen Situationen erarbeitet und eingeübt. Zudem werden die Patienten mit Strategien zur Prävention von Rückfällen vertraut gemacht.

 




Seite drucken